Die Schulhunde Carlos und Gambo

Einmal pro Woche wird die 2b von Gambo und die 3b von Carlos besucht. Gambo sammelt schon mal das eine oder andere Arbeitsblatt ein, während Carlos sich ruhig neben ein Kind legt, das gerade anstrengende Rechenaufgaben erledigen muss.

 

Hunde, die soziale Rudelwesen sind, bieten Kindern echte Kommunikation an. Sie nehmen den Menschen so an, wie er ist, ohne Vorurteile. Die freie Zuwendung des Hundes und sein Befolgen von Ansagen wirkt sich positiv auf das Selbstwertgefühl der Schüler aus, da sie sich uneingeschränkt als Person angenommen fühlen und lernen, eigene Anliegen mit der notwendigen Entschlossenheit vorzutragen. Die Kinder lernen über das Verhalten des Hundes ihr eigenes Verhalten zu steuern - zurückhaltende Kinder übernehmen Verantwortung - laute, impulsive Kinder nehmen sich zurück, werden ruhiger und einfühlsamer. Das Streicheln des Tieres hilft beim Abbau von Trauer, Aggression, Stress und Depression. Es gibt zum Thema "Schulhund" viele Studien, die unterschiedliche Kriterien untersucht haben. Alle Studien haben aber eines gemeinsam: Die positive Wirkung des Schulhundes auf die Entwicklung der Kinder.