Deine Chöre singen für dich!

Ein Schulfest als Abschiedsfest für unseren Rektor Hans Deusel

Wie könnte man Herrn Deusel anders verabschieden als mit Musik?

Er selbst wünschte sich ein singendes, klingendes Schulfest auf unserem wunderbaren Schulgelände in Wildensorg. Und so traten nach den Liedern des großen Schulchors junge Talente aus allen Klassen auf und erfreuten ihre Mitschüler und die Gäste mit ihren Instrumentalbeiträgen.

Radio Domschule sendete live von der Seebühne seine Sendung "Menschen in Extremsituationen" und interviewte den Rektor.

 

Auch der Elternbeirat und die Mittagsbetreuung trugen statt langen Dankesreden lieber musikalische Ständchen vor.

 

Und schließlich sangen alle Schüler und Lehrer ein herzliches Abschiedslied.

 

"Gehst jetzt raus aus deiner Schule.

Wir sehn schon, wie du singst.

Lass dich wieder hörn!

Woll´n nie vergessen, wie das ist:

Du mit Lächeln im Gesicht.

 

Wir rollen den roten Teppich aus

vom Domberg bis vor dein Haus."

 

 

 

 

 

Es wurde noch ein langer und fröhlicher Abend bei Essen und Trinken, Spielen und Tanz zur Musik von Big Sound Jack!

"Einen Herrn Deusel gibt es nicht noch einmal!"

Nach 20 Jahren an der Domschule wird Herr Deusel als Rektor in den Ruhestand verabschiedet.

„Einen Herrn Deusel gibt es nicht noch einmal!“ So drückte es der Schulamtsdirektor Thomas Kohl in seiner Rede bei der offiziellen Verabschiedung des Rektors aus. Er brachte damit auf den Punkt, was wohl die gesamte Schulfamilie genau so empfindet.

 

In 20 Jahren prägte Hans Deusel die Domschule mit seiner freundlichen Art und positiven Energie, mit seinen Interessen und seiner Begeisterung. Er lebte und vermittelte Menschlichkeit und gegenseitigen Respekt, Natürlichkeit, Lebens- und Arbeitsfreude und vor allen Dingen die Musik!

 

Einem gebrochenen Finger haben wir es zu verdanken, dass Herr Deusel nach seinem Abitur nicht etwa ein Musikstudium begann, sondern sich für das Lehramt an Volksschulen entschied. Keinen verwundert es heute, dass er damit die Musik natürlich nicht ruhen ließ. Im Jahr seiner Hochschulprüfung legte er gleich auch die Prüfung für den kirchenmusikalischen Dienst ab.

 

In Hallstadt sollte Herr Deusel in seinen Anfangsjahren eine 4. Klasse übernehmen. Entsetzen bei den Eltern – und sogar eine Unterschriftensammlung dagegen : Ein Rockmusiker als Lehrer unserer Kinder! Doch sehr bald schon erkannten sie die positive Einstellung des neuen Lehrers zu den Kindern und zum Beruf und seine hohe Verantwortungs- und Einsatzbereitschaft.  An einem seiner nächsten Einsatzorte, der Jean-Paul-Schule Coburg, schwärmen einige ungelogen noch heute von diesem Junglehrer, den es anschließend u.a. nach Mürsbach und 1987 nach Gaustadt verschlug.

 

Nun wurde Hans Deusel auch Praktikums- und Seminarlehrer für Musik und hat bis heute Lehraufträge an der Universität Bamberg in den Bereichen „Schulpraktisches Klavierspiel“ und „Didaktik des Musikunterrichts“ .

 

Es muss vielleicht nicht erwähnt werden dass nebenher tatsächlich immer die Rockmusik lief. Doch die „Sound City Group“ und später „BigSoundJack“ waren mit einem hohen schulischen Engagement in Einklang zu bringen.

 

Im Schuljahr 1998/99 kam Herr Deusel als Konrektor an die Domschule. Sieben Jahre später wurde ihm nach Ingrid Haidl die Schulleitung übertragen.

 

In diesen 20 Jahren wurde an der Domschule viel Musik gemacht. Die Idee, alle Klassen als Chorklassen zu unterrichten, gab der Schule eine besondere Note. Mit großer Begeisterung singen die Kinder aus je zwei Klassen wöchentlich gemeinsam, um dann auch oft als ganz großer Chor mit allen Schülern zusammen etwa eine Weihnachtsfeier oder ein Schulfest zu gestalten.

 

Ein Herzensanliegen des Rektors war es, Mädchen und Jungen eine Bühne zu bieten, sich mit ihren Instrumenten präsentieren zu können.  Das „Konzert der jungen Talente“ stand fest im Jahresplan. 

 

Der Schulamtsdirektor hob hervor: „Du hattest immer ein offenes Ohr und ein aufgeschlossenes Herz, gabst jedem eine zweite oder auch dritte Chance.“ Das wussten die Kinder und das wussten auch Eltern und Lehrer zu schätzen.

 

Wen das Schulamt bei offiziellen Veranstaltungen und die Kolleginnen der Domschule vermissen werden: einen überragenden Musiker. Hatte ein Lehrer an der Domschule Geburtstag, kam das ganze Kollegium in der Pause zusammen und sang zunächst einen mindestens dreistimmigen Kanon. Anschließend durfte sich der Jubilar von Herrn Deusel ein x-beliebiges Klavierstück wünschen. Und man muss sagen: Hans erfüllte jeden Wunsch – weil er es konnte!

 

Und was macht ein Pensionist Deusel am ersten Schultag im kommenden September? Urlaub? Gartenarbeit? Weit gefehlt: natürlich die Orgel beim Schulanfängergottesdienst der Domschule und das Akkordeon beim Empfang der Erstklässler im Schulhaus spielen!

 

Danke, Hans, dass du unser Schulleiter und unser Kollege warst!

Wir wünschen uns, dass wir uns noch ganz viel von der Atmosphäre, die du der Domschule verliehen hast, bewahren können. 

Und dir wünschen wir für die Zeit, die vor dir liegt alles, alles Gute!

 

Mögen dir deine Energie, deine Gesundheit, dein Elan noch ganz lange erhalten bleiben, damit du noch viele Ideen, Träume, Fantasien in die Tat umsetzen kannst und damit du die Zeit mit deiner Familie, deiner Band und deiner Musik gestalten und genießen kannst.

 

Vergiss im Unruhestand die Muße, die Ruhe und die Entspannung nicht!

Viel Glück und viel Segen, Gesundheit und Frohsinn für die kommende Zeit!

 

Verabschiedung unserer Schulsekretärin

am 30. Januar 2018

Frau Moog war 28 Jahre im Dienst der Domschule. Mehr als 1000 Schülerinnen und Schüler dürfte sie eingeschult und betreut haben. Ihren beiden Rektoren, Frau Haidl und Herrn Deusel war sie eine wertvolle rechte Hand. Unzählige Male war sie für die Lehrerinnen und Lehrer, die Schulkinder und Eltern eine kleine und große Hilfe.

Sie war nach dem Hausmeister morgens die erste im Haus, nahm Krankheitsentschuldigungen entgegen, tröstete und telefonierte, wenn jemand abgeholt werden musste, half mit Papier, Tesa, Kaffee und Kugelschreibern aus, suchte nach dem Hausmeister und gab wichtige Informationen an die Klassen und die Klassenleitungen weiter. Sie schrieb unzählige Briefe und Mails, erledigte Rechnungen, dachte an Termine und und und.

Herr Deusel hob bei der Verabschiedung Frau Moogs freundliche, ausgeglichene und geduldige Art hervor. Sie fehlte, wenn sie freitags nicht in ihrem Büro war.

Die Kinder schenkten Frau Moog ein dickes Buch mit Erinnerungsbildern. Die Vertreter des Elternbeirats, des Fördervereins und der Mittagsbetreuung bedankten sich für all die geleisteten Hilfen, die Kollegen sangen und wünschten Glück, Herr Deusel ehrte und dankte Frau Moog für ihre teuen Dienste.

Alle verabschiedenten die langjährige Schulsekretärin Frau Moog in ihre wohlverdiente Freistellungsphase.

Wir alle wünschen ihr das beste für die kommenden Jahre, Entspannung, Freude und vor allem Gesundheit.

Frau Deuerling verlässt die Domschule

Ende Juli ging unsere langjährige Kollegin Eva-Maria Deuerling in den Ruhestand.

„Keine Rede!“, war ihr Wunsch, und so verabschiedeten wir uns lieber mit Musik und einem fröhlichen Beisammensein, zu dem Frau Deuerling auch einige ihrer ersten Schüler an der Domschule eingeladen hatte. Fotos, die die Vielfalt ihres Berufslebens zeigten, wurden herumgereicht, und die Schulamtsdirektorin, Frau Bärbel Pflaum, erinnerte mit einem humorvollen Gedicht an die Dienstjahre der Frau Deuerling.

Beide waren über lange Zeit Kolleginnen an der Domschule.

 

Eva-Maria Deuerling wurde im Schuljahr 1988/89 von der Grund- und Teilhauptschule Marktzeuln (Lkr. Lichtenfels) an die Domschule versetzt. Hier verbrachte sie 28 Schuljahre, zunächst in den Klassen 3 und 4 und ab 2004 in den Klassen 1 und 2.

Sie unterrichtete 437 Schüler in 19 Klassen und wirkte u.a. als Praktikumslehrerin für Biologie und Deutsch, als Betreuungs- und Beratungslehrerin. Zwei Jahre lang arbeitete sie auch mit einer Kooperationsklasse der Bertold-Scharfenberg-Schule zusammen.

 

Mit Frau Deuerling verliert das Kollegium eine allseits geschätzte, kompetente Lehrerin. Sie war in ihrem Beruf äußerst pflichtbewusst und engagiert. Zu ihren Schülern hatte sie immer einen guten Draht, zusammen wurde viel gesungen und getanzt. Ein besonderes Anliegen waren ihr immer die Bewegung und der Sport.

 

Sie war begeistert, dass das gesamte Kollegium ihren Lieblingssong von Udo Lindenberg „Hinterm Horizont geht`s weiter“ einstudiert und zum Abschied dargeboten hat.

Wir freuen uns, dass sie weiterhin die Lehrerwanderungen und Ausflüge organisieren möchte und so mit der Domschule in Kontakt bleibt.

Eva-Maria, wir werden dich vermissen!

Schülerinnen der 3. Klasse in Wildensorg führten ein Interview

 Frau Deuerling, hat es Ihnen Spaß gemacht, in der Schule zu unterrichten?

Es hat super Spaß gemacht!

Welches waren Ihre Lieblingsfächer?

Deutsch, Sport und Kunst

 

Hatten Sie ein allerschönstes Erlebnis?

Ich hatte ganz viele lustige Erlebnisse im Schullandheim.

Übrigens habe ich 108 Ausflüge mit meinen Klassen gemacht.

 

Was hat Ihr schlimmster Schüler angestellt?

Er hat geklaut und geschlägert.

 

Welche Klasse war für Sie am besten?

In den letzten Jahren hatte ich eine sehr nette Klasse. Die habe ich immer „die Wohlfühlklasse“ genannt.

 

Worauf freuen Sie sich nun am meisten und was machen Sie dann in Ihrer Freizeit?

Auf´s Ausschlafen freue ich mich. Und dann möchte ich in meinem Garten sein, lesen, Rad fahren und natürlich reiten. Und auch Freunde besuchen und reisen.

 

Was werden Sie am meisten vermissen?

die Schule und die Kollegen